Titelbild der Praxis für Osteopathie und Mitochondrientherapie von Heilpraktikerin Barbara Sasse in Hardegsen für Göttingen, Northeim, Uslar und die Region Südniedersachsen
Titelbild der Praxis für Osteopathie und Mitochondrientherapie von Heilpraktikerin Barbara Sasse in Hardegsen für Göttingen, Northeim, Uslar und die Region Südniedersachsen
Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde
Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde

Borreliose – Was tun?

Borreliose ist eine durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Infektionskrankheit, die durch Zecken auf den Menschen übertragen wird. In frühen Stadien der Erkrankung, die sich unter anderem durch eine Wanderröte äußern, ist Borreliose durch einfache Antibiotikagabe meistens heilbar. In späteren Krankheitsstadien können nach Antibiotikatherapie Beschwerden zurückbleiben, deren Regeneration durch die MitoEnergy®-Mitochondrientherapie - eventuell auch in Kombination mit einer Schwermetallentgiftung - unterstützt werden kann.

Vom Frühjahr bis zum Herbst kann ein Parasit die Sommerlaune erheblich trüben. Fast überall in der freien Natur - selbst im eigenen Garten - lauert die Gefahr, von blutsaugenden Zecken befallen zu werden. Sie sitzen bevorzugt im hohen Gras und in Büschen. Kommen Menschen oder Tiere in ihre unmittelbare Nähe, gehen die Zecken auf Mensch und Tier über. Das weit verbreitete Gerücht, sie würden sich von Bäumen fallen lassen, ist jedoch nicht zutreffend. Meist laufen die Zecken noch eine Zeit lang auf ihren Wirt herum, bevor sie zustechen und mit ihrer Blutmahlzeit beginnen. Nach Beendigung der Blutmahlzeit lassen sich die nur deutlich größeren Zecken auf den Boden fallen und entwickeln sich weiter.

Was versteht man unter Borreliose?

Bei der Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Zeckenstiche übertragen wird. In Europa sind schätzungsweise 20 - 30% aller Zecken mit dem spiralförmigen Bakterium Borrelia Burgdorferi infiziert. Diese Bakterien können die in unseren Breiten vorkommende Borreliose-Erkrankung auslösen. Je älter eine Zecke ist, desto größer ist das Risiko, dass sie mit Borrelien infiziert ist. Eine junge Zecke muss sich erst selbst bei einer Blutmahlzeit anstecken, bevor sie Träger der Bakterien wird. Hierzu bilden Mäuse, Nagetiere und andere Säugetiere ein schier unerschöpfliches Erreger-Reservoir.

Vorsichtsmaßnahmen

Auf heller Kleidung lassen sich Zecken gut entdecken, noch bevor sie zustechen.


Nicht schick, aber pragmatisch: Beim Gang durch Gras oder Gebüsch, die Socken über die Hosenbeine ziehen, um einem unbemerkten Hochkrabbeln vorzubeugen.


Auch handelsübliche Mittel zum Auftragen (Repellents) bieten keinen vollständigen Schutz. Daher ist es ratsam, sich selbst und vor allem Kinder, nach dem Aufenthalt in Wald, Gebüsch, Feld und Garten gründlich nach Zecken abzusuchen. Bevorzugte Orte, an denen Zecken zustechen, sind die Achsel-Region und der Schambereich.


Wird ein Zeckenbefall festgestellt, so sollte die Zecke schnellstmöglich behutsam und vollständig entfernt werden. Je länger die Zecke Blut saugt, desto größer ist die Gefahr, sich mit Borrelia Burgdorferi zu infizieren. Während des Saugprozesses würgen Zecken etwas Mageninhalt in die Stichwunde und können so die Borrelien auf den Wirt übertragen.


Wichtig ist, die Zecke beim Entfernen nicht unter Stress zu bringen, da dies den Würgeprozess auslösen oder verstärken kann. Bitte daher keinesfalls - wie früher üblich – die Zecken mit Kleber oder Nagellack ersticken. Bewährt haben sich das Entfernen der Zecken mit einer speziellen Zeckenkarte aus der Apotheke oder ein gezieltes Ziehen mit einer Pinzette. Bei Unsicherheiten oder schwer zugänglichen Stellen sollte man keine Scheu haben, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Beim Entfernen ist es wichtig, auch den Kopf der Zecke aus der Haut zu entfernen, da sich dieser sonst entzünden kann. Das Risiko für eine Borrelien-Infektion steigt aber nicht deutlich an, wenn der Kopf in der Haut verbleibt.

Symptome und schulmedizinische Therapie bei einer Borreliose-Infektion

Nach dem Entdecken eines Zeckenstiches und Entfernen der Zecke ist es sehr wichtig, die Einstichstelle noch Tage und Wochen genau zu beobachten. Bildet sich ein roter Kreis um die Einstichstelle, die sogenannte „Wanderröte“ (Erythema migrans), ist dies ein erstes und wichtiges Symptom einer Infektion mit dem Borreliose-Erreger. Zusätzlich können leichte Erkältungssymptome mit leichtem Fieber auftreten. Wenn Ihnen die Wanderröte auffällt, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Wird die Erkrankung in diesem ersten und frühen Stadium mit einem Antibiotikum behandelt, bestehen sehr gute Chancen auf eine vollständige Heilung.


Nicht jeder Zeckenstich wird jedoch bemerkt. Schätzungsweise 10 % der Deutschen haben Antikörper gegen Borreliose im Blut, ohne die Infektion je selbst registriert zu haben.


Wenn die Infektion nicht mit Antibiotika bekämpft wird, kann sich der Erreger im Körper ausbreiten und verschiedene Organsysteme befallen. Die Symptome können daher verschieden sein und die korrekte Diagnose erschweren.

Borreliose Stadium II

Im zweiten Stadium einer Borreliose-Infektion kann sich der Erreger beispielsweise in das Nervensystem ausbreiten. Man spricht dann von einer Neuro-Borreliose. Typische Symptome in diesem Stadium sind Kopfschmerzen durch eine leichte Hirnhautentzündung, Nervenschmerzen mit Missempfindungen (Sensibilitätsstörungen) und Lähmungen der Extremitäten oder der Gesichtsnerven (Faszialisparese) sowie Schlafstörungen und Herzstolpern. Im Blut und Liquor (Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit) sind Borrelien-spezifische Antikörper nachweisbar.


Weiterhin können sich die Borrelien in der Haut ausbreiten und dort Entzündungen und Hautveränderungen hervorrufen. Man spricht von der Lymphadenosis cutis benigna, die vor allem an den Ohrläppchen und im Gesicht auftritt. Auch ein Befall der Gelenke (Lyme-Arthritis) ist möglich. Typischerweise sind die großen Gelenke (Knie, Hüfte, Ellenbogen) des Körpers betroffen. Die Entzündung springt dann von Gelenk zu Gelenk und kann auch mehrere Gelenke gleichzeitig befallen.


Auch in diesem Stadium ist eine schulmedizinische Behandlung mit Antibiotika unbedingt notwendig, um die Erreger abzutöten. Im Regelfall werden die Antibiotika in diesem Stadium über mehrere Wochen per Infusion verabreicht.

Borreliose Stadium III

Das dritte Stadium der Erkrankung (Spätstadium) ist geprägt von rheumatischen Beschwerden an Gelenken und Muskeln sowie von Veränderungen der Haut. Auch hier wird mit hochdosierten Antibiotika-Infusionen behandelt.


Wenn die Borrelien nicht erfolgreich bekämpft werden, kann es zu irreparablen Schäden des Nervensystems kommen. Die über Jahre andauernde Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks führt zu Schäden an den Nerven, die nicht mehr zu regenerieren sind.

Post-Borreliose-Syndrom - Post-Lyme-Syndrom

Leider sind nicht alle Patienten nach einer Antibiotikatherapie beschwerdefrei. Zahlreiche Patienten berichten von weiterhin bestehenden neurologischen Symptomen, von Muskel-und Gelenkschmerzen sowie von einer chronischen Erschöpfung (Fatique-Syndrom).

 

Diesen Patienten möchte ich eine ergänzende Therapieoption vorstellen.

MitoEnergy®-Mitochondrientherapie bei Borreliose – eine Ergänzung zur Schulmedizin

Vorab ein paar Informationen zur Wirkung der MitoEnergy®-Mitochondrientherapie:
Ein generelles Ziel dieser Therapie ist es, ganz ursächlich an unseren Körperzellen anzusetzen. Gesunde Zellen verfügen, neben anderen Zellorganellen, über etwa 1.000 Mitochondrien, Nervenzellen sogar über bis zu 5.000 Mitochondrien. Diese sind dafür zuständig, den zugeführten Sauerstoff sowie die Nährstoffe in Energie umzuwandeln und für unseren Körper verwertbar zu machen. Laboruntersuchungen zeigen, dass erkrankte Menschen häufig einen Mangel an leistungsstarken Mitochondrien aufweisen. Dieser Mangel zeigt sich bei fast allen chronischen Erkrankungen - auch bei Borreliosepatienten.


Im Rahmen einer MitoEnergy®-Mitochondrientherapie werden spezifische Energiefrequenzen zur Regeneration der Mitochondrien über Elektroden in den Körper geleitet. Zeitgleich können Vitalstoffinfusionen verabreicht werden, die optimal auf den Nährstoffbedarf der Mitochondrien zugeschnitten sind. So kann es zur Regeneration und Neubildung leistungsstarker Mitochondrien kommen, die eine gesunde Körperfunktion unterstützen. Daher kann eine Behandlung nach dem Konzept der MitoEnergy®-Mitochondrientherapie auch bei Borreliose hilfreich sein. Ich möchte Ihnen drei mögliche Behandlungsansätze dazu vorstellen:

1.    Erhöhung der Stickstoffmonoxid-Bildung für einen besseren Zellschutz

Zum Eigenschutz der Zellen vor eindringenden Erregern (Viren, Bakterien, Pilzen u. a.) produzieren Mitochondrien natürlicherweise Stickstoffmonoxid (NO-Gas). Diese intrazelluläre Bildung von NO-Gas bietet einen ersten Ansatz für die Anwendung der MitoEnergy®-Mitochondrientherapie. Denn, je leistungsfähiger die Mitochondrien der Zellen sind, desto besser kann der Eigenschutz vor Borrelien auf Zellebene durch eine ausreichende NO-Gasbildung sein.

2.    Auftretende Symptome gezielt behandeln

Für die MitoEnergy®-Mitochondrientherapie wurden spezielle Systemprogramme entwickelt, die individuell auf verschiedene Krankheitsbilder zugeschnitten sind. Diese können auch bei einer Borreliose-Infektion eingesetzt werden, um zur Linderung der Beschwerden beizutragen, beispielsweise bei:

  • Erschöpfung – Fatique-Syndrom
  • Fibromyalgie (ein Zusammenhang mit Borreliose wird diskutiert)
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Taubheit

Auch hier liegt das Therapieprinzip zu Grunde:  je leistungsfähiger die Mitochondrien der Zellen sind, desto wahrscheinlicher kann dies zur Reduktion von gesundheitlichen Beschwerden beitragen.


Weitere Informationen zur MitoEnergy®-Mitochondrientherapie finden Sie auf meiner Website unter dem Punkt Therapiemethoden.

3.    Schwermetallbelastung bei Borreliose

Ein dritter Therapieansatz wird durchaus kontrovers diskutiert. Neuere Studien (Wang, Lutton et al. 2012, Troxell and Yang 2013) aus den USA aus 2012 ermuntern jedoch zum Umdenken. Demnach haben Borrelien die Fähigkeit, zwei Schwermetallionen fest an sich zu binden und so einer natürlichen Ausscheidung zu entziehen. Da diese Schwermetalle jedoch hochgiftig sind, können die Mitochondrien der Zellen geschädigt und in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich reduziert werden. Tatsächlich findet sich bei der überwiegenden Anzahl von Borreliosepatienten in Laboruntersuchungen eine deutlich erhöhte Schwermetallbelastung. Hier eröffnet sich eine weitere Therapieoption für den Einsatz der MitoEnergy®-Mitochondrientherapie.

 

Bei der Anwendung eines spezifischen Entgiftungsprogrammes kommt es zu einer deutlichen Stoffwechselaktivierung und zu einer gesteigerten Lymphdrainage. In Kombination mit schwermetallbindenden Substanzen (sogenannte Chelatbildner) kann dies einen Entgiftungsprozess und ein Ausleiten der Schwermetalle erheblich unterstützen und so zur Regeneration der Zellleistung und der Gesundheit beitragen.

 

Schon die alten Römer wußten: „Bene curat qui bene purgat“


– Gut heilt, wer gut reinigt!

 

Weitere Informationen zur Schwermetallentgiftung finden Sie auf meiner Website unter dem Punkt Therapiemethoden.

Troxell, B. and X. F. Yang (2013). "Metal-dependent gene regulation in the causative agent of Lyme disease." Frontiers in Cellular and Infection Microbiology 3: 79.

 

Wang, P., A. Lutton, J. Olesik, H. Vali and X. Li (2012). "A novel iron- and copper-binding protein in the Lyme disease spirochaete." Molecular Microbiology 86(6): 1441-1451.

Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde

 

Barbara Sasse

Heilpraktikerin


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