Titelbild der Praxis für Osteopathie und Mitochondrientherapie von Heilpraktikerin Barbara Sasse in Hardegsen für Göttingen, Northeim, Uslar und die Region Südniedersachsen
Titelbild der Praxis für Osteopathie und Mitochondrientherapie von Heilpraktikerin Barbara Sasse in Hardegsen für Göttingen, Northeim, Uslar und die Region Südniedersachsen
Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde
Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde

Reizdarm – Colon irritabile

Das Reizdarmsyndrom ist eine in Deutschland weit verbreitete Erkrankung des Magen-Darmtraktes, die mit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung einhergeht und für viele Betroffene sehr belastend ist. Die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten führen nicht bei allen Patienten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Die Lebensqualität ist manchmal massiv eingeschränkt. Osteopathie, Pilzheilkunde, MitoEnergy-Mitochondrientherapie und ein Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten können bei einigen Patienten zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen.

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine in Deutschland weit verbreitete Erkrankung des Magen-Darmtraktes. Die Beschwerden sind für viele Betroffene sehr belastend und können die Lebensqualität erheblich einschränken. Ein Reizdarm ist jedoch direkt keine lebensgefährliche Erkrankung. Vor der Diagnosestellung eines Reizdarmsyndroms sind gründliche schulmedizinische Untersuchungen erforderlich, um andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen. Denn schwere Magen-Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) oder Darmkrebs können ganz ähnliche Symptome hervorrufen und müssen daher ausgeschlossen werden. Frauen sind etwa doppelt so häufig vom Reizdarm-Syndrom betroffen wie Männer. Stress gilt als ein bedeutsamer Auslöser für die Beschwerden und hat ebenfalls Einfluss auf die Prognose und den Verlauf der Erkrankung.


Zu den typischen Beschwerden eines Reizdarmes gehören:

 

  • Durchfälle durch zu schnelle Darmpassage
  • Verstopfung durch zu langsame Darmpassage
  • Blähungen und Bauchschmerzen durch vermehrte Bildung von Darmgasen

Nebenwirkungsarme Behandlungsalternativen bei einem Reizdarmsyndrom

Ich möchte Sie gerne über meine Möglichkeiten zur ergänzenden Behandlung von Reizdarmbeschwerden informieren.

Osteopathische Behandlung bei Reizdarm

In unserem Verdauungssystem greifen viele Mechanismen ineinander, um die Nahrung aufzuspalten, zu verdauen und im Darm aufzunehmen. Bei einer osteopathischen Untersuchung von Magen-Darm-Patienten finden sich gehäuft Blockaden oder Muskelverhärtungen an der Wirbelsäule, sodass die austretenden Versorgungsnerven des vegetativen Nervensystems des Magen-Darmtraktes mechanischen Druck bekommen. Dieses kann zu funktionellen Beschwerden führen.


Eine erhöhte tastbare Spannung der Verdauungsorgane mit Schmerzhaftigkeit liefert einen Hinweis auf Funktionsstörungen, ebenso eine verminderte Beweglichkeit oder Verlagerung der Bauchorgane, besonders nach Operationen mit Verklebungen und Vernarbungen.


Eine osteopathische Behandlung kann daher beim Reizdarmsyndrom hilfreich sein, um die Blut- und Nervenversorgung und damit die Funktion der Verdauungsorgane zu verbessern. Im Fokus stehen vor allem Magen, Leber, Gallenblase, Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm und Bauchspeicheldrüse.


Auch die Stresskomponente lässt sich durch eine osteopathische Behandlung meist positiv beeinflussen.

 

Näheres finden Sie auf meiner Website unter dem Punkt Osteopathie.

Sanierung der Darmflora bei Reizdarm

Auch die sogenannte Sanierung der Darmflora ist ein wichtiger Ansatz zur Behandlung eines gereizten Darmes. In einem gesunden Darm leben schätzungsweise 100 Billionen nützliche Darmbakterien aus vielen unterschiedlichen Stämmen. Dieses System kann beispielsweise durch die Einnahme von Antibiotika aus dem Gleichgewicht geraten. Antibiotika vernichten nicht nur selektiv die krankmachenden Keime. Leider schädigen Sie auch die Bakterien der natürlichen Darmflora. Auch Kortison und einige Schmerzmedikamente scheinen einen schädlichen Einfluss auf das Gleichgewicht der Darmbakterien zu haben.

 

Die Aufgaben der Darmbakterien sind sehr vielseitig. So tragen sie zur Bildung einer Schleimschicht im Darm bei, die unter anderem ein wichtiger Schutz vor Krankheitskeimen ist. Sie sind an der Zersetzung der Nahrungsbestandteile beteiligt und sind für die Bildung einiger wichtiger Vitamine zuständig. Auch für unser Immunsystem hat insbesondere der untere Dünndarmabschnitt eine immens wichtige Funktion. Im unteren Dünndarm werden zudem die Gallensalze zurückgewonnen, nachdem sie von Bakterien zersetzt wurden und der Leber erneut zur Verfügung gestellt.

Der Darm als Schutzbarriere

Ein weiterer Punkt scheint mir enorm wichtig: Eine gut funktionierende Darmschleimhaut bildet feste Haftbrücken, sogenannte „Tight junctions“ zwischen den Darmzellen. So schützt eine gesunde Darmschleimhaut vor unkontrolliertem Austreten von Fremdstoffen aus dem Darm in den Körper hinein. Ist diese Barriere nicht mehr gut intakt, spricht man vom „Leaky-gut-Syndrom“, dem „löchrigem Darm“.

 

Das Leaky-gut-Syndrom gilt als eine Erklärung, warum immer mehr Menschen in Deutschland unter zunehmenden Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, was wiederum eine bestehende Reizdarmproblematik befeuern kann. Durch Zusammenarbeit mit einem Speziallabor bin ich in der Lage, Werte in Blut und Stuhl zu bestimmen, die Hinweise auf ein Leaky-gut-Syndrom geben.

 

Manche Beschwerden eines Reizdarmsyndroms lassen sich diesem Therapieansatz folgend, durch die therapeutische Einnahme von Probiotika lindern. Diese können zum Aufbau einer gesunden und funktionierenden Darmflora beitragen.

ProImmun M® – ein Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten - auch bei Reizdarm

An dieser Stelle möchte ich auf meine Informationen zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten hinweisen, Ein Darm, der wiederkehrend durch Lebensmittel gereizt wird, auf die er Unverträglichkeiten entwickelt hat, neigt zu einer Reizdarmproblematik. Der ProImmun M®-Test kann hier labordokumentierte Hinweise aus dem Blut auf belastende Lebensmittel liefern. Ein Vermeiden dieser Lebensmittel kann so zur Reduktion der Beschwerden beitragen.

Pilzheilkunde (Mykotherapie) bei Reizdarm

Therapeutisch verwendete Heilpilze können auch bei einer Reizdarmerkrankung eingesetzt werden. Einige Vitalpilze zeigen die Potenz, regulierenden Einfluss auf den Entzündungsreiz zu nehmen, andere wiederum scheinen positiven Einfluss auf eine „löchrige Darmwand“, das sogenannte Leaky-gut-Syndrom zu haben. Sie tragen zur Reparatur der Tight-junctions der Darmschleimhaut und zur Sanierung einer gestörten Darmflora bei.

 

Auch hier darf ich auf meine Informationen zur Pilzheilkunde verweisen.

MitoEnergy-Mitochondrientherapie bei Reizdarm

Gute Erfolge sind auch bei Behandlungen mit der MitoEnergy-Mitochondrientherapie zu beobachten. Ich konnte wiederholt feststellen, dass sich die Verdauung selbst bei Patienten normalisierte, bei denen die MitoEnergy-Mitochondrientherapie für eine ganz andere Zielsetzung durchgeführt wurde. Dieser Effekt lässt sich durch das Spezialprogramm „Reizdarmprobleme“ meist intensivieren. Bitte informieren Sie sich zur MitoEnergy-Mitochondrientherapie unter dem Auswahlpunkt Therapiemethoden.

Individuelle Beratung

Welcher der vorgestellten Therapieansätze für Ihre individuellen Beschwerden am besten geeignet ist, kristallisiert sich meist nach einem gründlichen Erstgespräch heraus.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie bei der Behandlung Ihrer Reizdarmerkrankung unterstützen darf.

Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde

 

Barbara Sasse

Heilpraktikerin


Zum kleinen Holze 3
37181 Hardegsen

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