Titelbild der Praxis für Osteopathie und Mitochondrientherapie von Heilpraktikerin Barbara Sasse in Hardegsen für Göttingen, Northeim, Uslar und die Region Südniedersachsen
Titelbild der Praxis für Osteopathie und Mitochondrientherapie von Heilpraktikerin Barbara Sasse in Hardegsen für Göttingen, Northeim, Uslar und die Region Südniedersachsen
Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde
Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde

Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Methode zur Diagnose und Behandlung von funktionellen Körperstörungen. Der Amerikaner Dr. Andrew Still legte bereits vor über 130 Jahren die Grundlagen für die Arbeit der heutigen Osteopathie. In den letzten gut 20 Jahren verbreitete sie sich zunächst in Großbritannien, Frankreich und Belgien. Seit einiger Zeit gewinnt die Osteopathie auch in Deutschland an Akzeptanz.


Ein Prinzip dieser Heilkunde ist das Motto Dr. Stills‘ „Leben ist Bewegung“. Bewegung ist hierbei nicht im sportlichen Sinne zu verstehen, sondern meint die Bewegungsmöglichkeit, die jedes gesunde Körpergewebe innerhalb seiner Struktur haben sollte. Gelenke, Muskeln, Sehnen, Blutgefäße, Nervengewebe, Lymphe, Organe und auch das Bindegewebe sind in ihrer Beweglichkeit fein aufeinander abgestimmt. Sind die Bewegungen einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, beeinflusst das deren gesunde Funktion. Nicht immer macht sich diese Einschränkung an Ort und Stelle bemerkbar, sondern löst Funktionsstörungen an anderen Stellen des Körpers aus.

 

Anfangs werden Funktionseinschränkungen, die beispielsweise durch Fehlhaltungen, Verletzungen, Operationsnarben, Entzündungen oder Verspannungen entstanden sind, meist durch andere Körperbereiche weitgehend kompensiert. Unser Körper ist ein Meister der Anpassung bis zu dem Punkt, an dem er die Bewegungsverluste nicht mehr ausgleichen kann. Als Reaktion zeigen sich vielfältige Symptome - am Bewegungsapparat, aber auch an Organen, Nerven, Gefäßen oder im Kopfbereich. So kann beispielsweise eine Verletzung am Sprunggelenk über die Vernetzung der Körperstrukturen Auswirkungen auf das Becken und die Wirbelsäule, von dort weitergeleitet auf innere Organe bis hoch zu den Kopfgelenken haben.

 

Daher ist es ein zentrales Anliegen der Osteopathie, die wirklichen Ursachen der aktuellen oder chronischen Beschwerden herauszufinden und zu behandeln. Denn ähnlich wie bei einem Uhrwerk kann auch beim menschlichen Körper ein kleines „defektes Zahnrad“ große Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben.

Untersuchung und Behandlung

Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über die jetzigen Beschwerden und die bisherige Krankengeschichte. Schulmedizinische Befunde, wie Blutbilder oder Röntgenuntersuchungen werden gerne mit einbezogen. Es folgt eine gründliche Untersuchung.

 

Das wichtigste Werkzeug des Osteopathen sind dabei die Hände. Damit werden Verspannungen in der Muskulatur, Blockaden an Gelenken, Verhärtungen im Bindegewebe oder Bewegungseinschränkungen an Organen ertastet und behandelt. Mit speziellen, meist sehr behutsamen Griffen, lassen sich viele der erspürten Spannungen und Einschränkungen lösen. Das trägt zu einer Verbesserung von Durchblutung, Lymphfluss und Nervenversorgung und zur Aktivierung der Selbstheilung und somit auch zur Schmerzreduktion und erhöhtem Wohlbefinden bei.

Die drei Säulen der Osteopathie

Für die Osteopathie gehört es zum Selbstverständnis, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Körper, Geist und Seele des Menschen bilden eine untrennbare Einheit, die für die Gesundung eine wichtige Rolle spielt. Für die praktische Arbeit unterscheidet man jedoch drei Behandlungsgebiete, die sich gegenseitig beeinflussen und die je nach Bedarf miteinander kombiniert werden:

Parietale Osteopathie

Der Bewegungsapparat mit Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und deren Bindegewebshüllen bildet hier den Schwerpunkt. Durch gezieltes Lösen von Verspannungen und Gelenkblockaden können oft langjährige Schonhaltungen und Folgeprobleme, wie Veränderungen der Körperstatik, Kopfschmerzen oder Organbeschwerden aufgelöst werden. Dies geschieht meist durch sanfte, behutsame Techniken. Falls erforderlich, insbesondere bei sehr festen Gelenkblockaden, ergänzen gezielte Techniken der Chiropraktik die Behandlung.

 

Anwendungsbeispiele:

  • Rückenschmerzen, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Schleudertrauma
  • Knie-, Schulter- und Hüftbeschwerden, Beckenschiefstand mit Beinlängendifferenz
  • Tennisellenbogen, Fersensporn
  • Fibromyalgie

Viszerale Osteopathie

Funktionelle Störungen der inneren Organe in Brustkorb, Bauch und Becken stehen hier im Mittelpunkt. Da die Organe durch Bindegewebe miteinander, aber auch mit dem Bewegungsapparat verbunden sind, können Operationen, Entzündungen und Stauungen Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Das Lösen dieser Spannungen durch osteopathische Techniken trägt zu einer Verbesserung der Blut- und Lymphzirkulation und der Nervenversorgung bei. Eine gute Zirkulation ist eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Funktionieren unserer Organe.

 

Anwendungsbeispiele:

  • Verdauungsstörungen, Sodbrennen
  • Vernarbungen nach Operationen
  • Atembeschwerden
  • Funktionelle Herzbeschwerden
  • Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden
  • Nach Geburten

Cranio-sacrale Osteopathie

Bei dieser Therapie stehen der Schädel (cranium), das Nervensystem und das Kreuzbein (sacrum) im Zentrum der Behandlung.

 

Die Entwickler der Cranio-Sacralen-Osteopathie beobachteten und erforschten, dass sich die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) wellenartig zwischen Schädel und Kreuzbein ausbreitet. Dieser sogenannte „Cranio-Sacral-Rhythmus“ löst feinste Bewegungen aus, die vom Therapeuten mit den Händen erspürt und bewertet werden.

 

Aus osteopathischer Sicht können daher Spannungen, die auf Kopf und Kreuzbein einwirken, zu zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden führen. Zum einen müssen viele Blutgefäße und Nerven durch kleine Öffnungen und Kanäle hindurch, wo sie in ihrer Funktion behindert werden können. Zum anderen weisen selbst die scheinbar festen Schädelknochen eine gewisse Elastizität in den Schädelnähten auf, die wie Dehnfugen funktionieren. Zu große Festigkeiten können sich auf die Zirkulation des Liquors auswirken.

 

Durch sehr sanfte manuelle Techniken, die vom Patienten kaum wahrzunehmen sind, lassen sich Spannungen und Störungen im Cranio-Sacral-Rhythmus behandeln. Die Patienten empfinden diese Art der Behandlung meistens als sehr angenehm und entspannend.

 

Anwendungsbeispiele:

  • Kopfschmerzen, Migräne, Kiefergelenksprobleme
  • Schmerzen im Nacken-, Schulter-, Kreuzbein- und Rückenbereich
  • Schlafstörungen, Erschöpfung, Stress, depressive Verstimmungen
  • Ohrgeräusche wie Tinnitus

Wirkung und Dauer einer osteopathischen Behandlung

Erste positive Wirkungen treten häufig bereits nach ein bis zwei Behandlungen ein. Bei chronischen Beschwerden ist ein längerer Behandlungszeitraum erforderlich. Blockaden können möglicherweise rasch gelöst werden, degenerative Beschwerden lassen sich meistens lindern, aber nicht vollständig beheben.

 

Der Abstand zwischen den Terminen ist sehr individuell, meist zwischen ein bis vier Wochen, um dem Körper Zeit einzuräumen, die gesetzten Impulse zur Selbstheilung zu nutzen.

 

Eine osteopathische Behandlung ist auch zur Prophylaxe sehr gut einsetzbar. Werden Schwachstellen frühzeitig aufgespürt und behandelt, bevor die Kompensationsfähigkeit des Körpers an ihre Grenzen stößt, kann dies zu einer Stabilisierung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit beitragen.

 

Rechtlicher Hinweis: Bei  der Osteopathie handelt es sich um eine Therapie, die sich auf die Erfahrungsheilkunde stützt. Sie wird bisher von der Schulmedizin nicht oder nur teilweise anerkannt, da die Wirkung wissenschaftlich nicht ausreichend nachgewiesen sei.

Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde

 

Barbara Sasse

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